Die Klasse 9a beschäftigt sich gerade mit Großstadtgedichten. Als Einstieg haben die Schüler*innen ein Loblied auf Hamburg geschrieben. Es gab unterschiedlich Formate: ein Gedicht, ein Lied, ein Bild, ein Poster oder eine Toncollage.

Es sollte ein persönlicher Blick auf die Stadt sein und alle Sinne sollten möglichst einbezogen werden. Hier sind die Ergebnisse! Viel Spaß beim Lesen und Angucken!

Kim Steinmetz

Hamburg meine Perle

An dem Elbufer, sich weit erstreckend,
Liegt Hamburg, ein Schatz voller Leben.
Von Wasser, Wind und Schietwetter umgeben,
Die Herzen unserer Gäste weckend.

Den Hafen entlang schlendernd,
Die Möwen sind am Singen,
Der Geruch von Fisch ist am Durchdringen,
Eine frische Brise lässt Gedanken schwingen.

Das Fischbrötchen kaum zu Lippen gebracht,
hat’s eine Möwe sich blitzschnell geschnappt.
Auf dem Weg zum Michel, voller Heiterkeit,
Gehen wir unter der Wärme in Sommerzeit.

Sonst regnet‘s oft, doch das erzeugt keine Meidung,
denn es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung.
Vom Michel aus, so hoch und weit gelegen,
liegt Hamburg glänzend uns zu Füßen entgegen.

Im Winter strahlt die Stadt ganz magisch, wunderbar,
zur Alster, zum Weihnachtsmarkt, machen wir uns auf.
Der Frost zieht durch die Luft, ganz leise, unmerkbar,
bei Glühwein und Gebäck nimmt Winter seinen Lauf.

So magisch kann Hamburg sein und doch so arm,
An Bahnhöfen liegt der Rausch oft in der Luft.
Die einst so schönen Orte verlieren an Charme,
vermischt mit kaltem Rauch und schwerem Duft.

Im Frühling erwacht Hamburgs Natur in voller Pracht,
Planten un Blomen ist blühend erwacht.
Die Tulpen und Rosen verleihen sanften Duft,
und überall liegt neues Leben in der Luft.

Das Leben blüht in der Stadt auch auf,
Vielfalt prägt Hamburgs täglichen Lauf.
Von hier geht es weiter in manches Land,
als Tor zur Welt ist Hamburg weltweit bekannt.

Mahsa Muradi, Marie-Luise Barth, Mark Troizki

 

Hamburg am Wasser

In Hamburg, wo die Möwen zieh’n,
kann man den großen Hafen seh’n.
Die Schiffe fahren Tag und Nacht
Und bringen Waren voller Pracht.

Der Wind weht frisch vom weiten Meer.
Die Schiffe in der Nordsee schaukeln sehr.
Stint, Krebs und Flunder –
die Elbe ist voller Wunder.

An der Alster fährt ein Tretboot klein,
dort möchte jedermann gern sein.
Das Wasser glänzt im Sonnenschein.
So schön kann Hamburg sein.

Der Michel-Turm ragt hoch empor,
die Glocken läuten laut im Chor,
sein Turm ist groß und elegant,
der Anblick himmlisch und imposant.

Lennox, Luca, Paul