Wir, das sind Herr Magdanz, Jonna, Katharina, David, Louisa, Nils und ich (Darian).

Unsere Gruppe war eine der 36 Gruppen, die zur Preisverleihung des Geschichtswettbewerbs „Umbruchszeiten“ ins Bundesfinanzministerium eingeladen worden sind. Hintergründe zu unserem Projekt findet man hier. Am Sonntag reisten wir bereits an, um dann am Montag entspannt an der Verleihung teilnehmen zu können. Nach einer stressigen Odyssee dank des Berliner ÖPNV am Montagmorgen kamen wir dann doch noch im Ministerium an. Die Räumlichkeiten sowie das umsichtige Cateringteam sorgten für einen positiven Ersteindruck. Dann ging es zur Pre-Show in den nett aufbereiteten „Matthias-Erzberger-Saal“, dessen Namensgeber uns Geschichtsinteressierten natürlich ein Begriff ist. Die Pre-Show war eine bunte Mischung aus interaktivem Quiz, Musik vom Künstler Vincent Varus und einer Tanzperformance der „Infinity Dance Crew Berlin“.

Dann begann endlich die eigentliche Preisverleihung und wir wurden alle nur noch angespannter. Doch erst wurden mehrere Interviews geführt, unter anderem mit der Ostbeauftragten der Bundesregierung Elisabeth Kaiser und zwei Jurymitgliedern. Nach den Interviews sang Vincent Varus erneut und darauf wurden endlich die Teams für den dritten Preis bekanntgegeben. Und nach nur wenigen Sekunden erblickten wir im Video unseren Projektnamen. 

Damit stand es also fest: Wir haben den dritten Preis gewonnen! Vertreter aus den Teams wurden allesamt auf die Bühne gebeten und wir holten uns eine ordentliche Portion Applaus ab. Als wir wieder auf unseren Plätzen saßen, fiel alle Anspannung von uns ab. Es folgte die Bekanntgabe des zweiten und ersten Preises und nach gut anderthalb Stunden war die Preisverleihung auch schon vorbei. Nachdem wir uns am Buffet bedient hatten, holten wir uns unsere Urkunde ab und schossen noch ein paar Fotos, bis wir uns wieder auf den Weg zum Hauptbahnhof machten.

Diese Preisverleihung war aber nur ein Teil unseres 26-stündigen Berlintrips. Es ist erstaunlich, dass in so kurzer Zeit dutzende von amüsanten und erinnerungswürdigen Momenten entstanden sind, die auf fast 200 Fotos festgehalten worden sind. Ein Theaterbesuch, leckeres Essen und ein Nachtspaziergang durch Berlin sind nur eine Auswahl von solchen Momenten. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei Herrn Magdanz bedanken, sowohl für die Impulsgebung und Unterstützung während der Projektarbeit (selbst zu nachtschlafender Zeit) als auch für die entspannte Reise. Man hätte sich einfach keinen besseren Projektbetreuer vorstellen können.

Ich appelliere an jeden: Partizipiert in Wettbewerben zu Themen, die euch interessieren, mit Leuten, die dieses Interesse teilen, und wer weiß, vielleicht seid ihr es, die das nächste Mal nach Berlin fahren!

Darian, 11. Jahrgang